Die Heinrich-von-Stephan reformpädagogische Gemeinschaftsschule gliedert sich in drei Stufen auf: Die Grundstufe (Jahrgänge 1-6), die Mittelstufe (Jahrgänge 7-10) und die Oberstufe (Jahrgänge 11-13).

Grundstufe

Die Grundstufe ist im Aufbau begriffen.
Im Schuljahr 2018/19 wird der dritte Jahrgang aufgenommen. Die Grundstufe hat ihre Räume n dem neu gebauten modularen Ergänzungsbau, der von der Kaiserin-Augusta-Allee zugänglich ist.
In vorbereiteten Lernsituationen lernen die Schülerinnen und Schüler die Grundfertigkeiten im Lesen, Schreiben und in der Mathematik. Der Sachunterricht ist projektorientiert und die Fächer sind verbindend gestaltet. Die musisch-ästhetische Erziehung ist in den Unterricht integriert und wird durch Kooperationspartner bereichert.
In der Schulanfangsphase 1/2 wird der Unterricht jahrgangsübergreifend organisiert. In der 3. Klasse wird im Schuljahr 18/19 jahrgangshomogen gearbeitet.
Feste Rituale prägen den Schulalltag und die Woche, im Schuljahreskalender organisieren Kleine und Große gemeinsam Begegnungen und Feste.
Der rhythmisierte Schulalltag beinhaltet einen Wechsel zwischen Spannung und Entspannung. Bewegungspausen sind in der Tagesstruktur eingebaut, und auf eine gesunde Ernährung wird Wert gelegt.
Der Tag beginnt immer mit dem Morgenkreis, hier stimmen sich die Kinder auf den Tag ein, Ereignisse und Vorhaben werden besprochen.
Der Unterricht findet in 90-Minuten-Blöcken statt, so dass viel Lernzeit vorhanden ist, um sich auf eine Sache in Ruhe einlassen zu können.
Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher arbeiten in festen Teams zusammen und sind immer für je eine Klasse zuständig.

Mittelstufe

In der Mittelstufe (Klassen 7-10) wird jahrgangsübergreifend gearbeitet, 7er und 8er lernen zusammen sowie 9er und 10er.
Jede Klasse wird von zwei Klassenlehrerinnen oder -lehrern geleitet, die mit möglichst großer Stundenzahl in ihrer eigenen Klasse unterrichten.
Die Kernfächer Deutsch, Mathematik und die Fremdsprachen werden in erhöhter Stundenzahl unterrichtet. Gelenkter Unterricht wechselt sich mit Lernsituationen ab, in denen die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Lernplänen, Wochenplänen oder Checklisten ihre Lernprozesse selbständig gestalten sollen.
„Doppelsteckungen“ unterstützen das binnendifferenzierte, d.h. auf den einzelnen Schüler zugeschnittene Lernangebot. Lernkontrollen finden sowohl in mündlichen Präsentationen als auch durch Portfolios oder durch schriftliche Leistungskontrollen statt.
Auf die verschiedenen Abschlussprüfungen im 10. Jahrgang werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines intensiven dreiwöchigen Trainings vorbereitet.
Auch in der Mittelstufe beginnt jeder Tag mit dem Morgenkreis, der von einem der Klassenlehrerinnen und -lehrern begleitet wird. Eine bewegte Pause ist in den Tag eingebunden, ebenso ein verpflichtendes gemeinsames Mittagessen.

Oberstufe

Die Oberstufe baut auf bewährte Prinzipien des Lernens und Begleitens aus der Grund- und Mittelstufe auf.
Das Klassenlehrerprinzip sowie das Lernen in der Klassengemeinschaft werden beibehalten.
Der fächerübergreifende, projektorientierte Ansatz findet in den Profilen in der Oberstufe seine Fortsetzung.
Die Schülerinnen und Schüler können sich zwischen drei Profilen entscheiden: Biologie/Geographie; Englisch/Politikwissenschaft sowie Deutsch/Kunst.
In der Einführungsphase (Klasse 11) durchlaufen die Jugendlichen eine „Schnupperphase“ und wählen dann im 2. Halbjahr interessen- und fähigkeitsgeleitet ihr Profil aus.
In der 12. und 13. Klasse haben die Schülerinnen und Schüler weiterhin ihre feste Stammgruppe und genießen eine enge, regelmäßige Betreuung durch ihre Klassenlehrerinnen und -lehrer. Rund zwei Drittel des Unterrichts findet im Klassenverband statt und wird ergänzt durch ein Wahlpflichtangebot von Grundkursen.