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Apr, 2018

Kunstprojekt „HansaWald“ beim Ortstermin-Festival

Was passiert, wenn sich die Natur den Stadtraum zurückerobert? Wie könnte ein außer Kontrolle geratener Wildwuchs im Hansaviertel aussehen? Und was bedeutet das für die Bewohnerinnen und Bewohner?

26 Schülerinnen und Schüler des 7./8. Jahrgangs entwickeln zusammen mit der Künstlerin Karen Scheper und der Animationsfilmerin Dorothea Vogel eine bildhafte Vision, die zwei scheinbar entgegengesetzte Lebensräume zusammenbringt: das Betonleben des urbanen Raums mit seinen Hochhausschluchten und Wohnanlagen und die scheinbar ungeordnete Wildnis von Ur-Wäldern.

Aus Zeichnungen, Modellen, Landkarten, Postkarten, Stadtplänen und Fotos entsteht ein Stop Motion-Trickfilm: Grünzeug ergreift Besitz von Mauern, Bäume siedeln auf Dächern, Kletterpflanzen dringen in die Architektur ein und sprengen Mauern auseinander.

Aus dem Hansaviertel wird der ‚HansaWald‘: Eine Welt der vielleicht gar nicht so fernen Zukunft. Ob es dort noch Leben gibt, ob und wie die Jugendlichen in dieser urbanen Wildnis leben würden, oder ob es in diesem Gedankenexperiment nur noch ein von Menschen befreites Paradies gibt? Seid gespannt!

Der Animationsfilm wird im Rahmen des Kunstfestivals „Ortstermin“ vom 1. bis 3. Juni 2018 auf einem Fenster der Galerie Nord / Kunstverein Tiergarten präsentiert.

Kooperationspartner: Galerie Nord / Kunstverein Tiergarten e.V.

Künstlerinnen: Karen Scheper und Dorothea Vogel

Lehrer: Eva-Lotte Irnich und Knut Heidelk

Kulturbeauftragte: Pia Flores, Janna Rakowski

Kulturagentin: Annika Niemann

Gefördert wird das Projekt durch den Projektfonds Kulturelle Bildung, Berlin-Mitte.